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 Der Bocart ist von Bocart,  Dänemark produziert


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Internationales BOCART Rennen in England
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Spielzeug für tempobesessene Jungen
Europas größter Produzent von Gokarts wohnt in Ejstrupholm in Dänemark
Text: Poul Christensen
Foto: Morten Marboe

EJSTRUPHOLM - hier wird Spielzeug für tempobesessene Jungen und Mädchen im Alter von 5-80 Jahren gemacht.

Sie schweißen und schrauben, montieren und hantieren, während die Radiomusik die Arbeitsgeräusche übertönt, die entstehen, wenn man Gokarts herstellt, oder BOCARTs, nach denen der 40-jährige Bo Sørensen seine Unternehmen benannt hat, das er seit 10 Jahren betreibt. Aber wir müssen 20 Jahre zurückgehen, um zu den Anfängen zu gelangen.
Als 18-jähriger Mechanikerlehrling war Bo in Belgien und fuhr dort Gokart auf einer Bahn. Schon damals liebte Bo die Geschwindigkeit und Pferdestärken.
Solche Dinger möchte ich zu Hause auch gerne herstellen, sagte Bo sich schon damals. Aber er gibt zu, dass er nicht so schnell aus den Startlöchern kam. 10 Jahre der Überlegungen lagen hinter ihm, als er 1991 in einer Garage und einem Schuppen von 44 qm zu Hause bei den Eltern in Sdr. Felding begann. Und es wurde ein nicht ganz traditioneller Gokart, mit dem man Rennen auf einer Bahn fährt

50 km in der Stunde
Es wurde ein geländegängiger Gokart in 4 Größen. Der Große heiß "Exxtrem", der nächste "Panther" und auch der zweitkleinste hat Biss, er heißt "Cobra". Das kleinste Modell, der "Rabbit" ist auch ganz schön schnell. Sie erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 50 km in der Stunde und kosten ab DKK 10.000.
1995 zog die Firma nach Ejstrupholm - damals in 300 qm. Heute hat er 1100 qm gemietet. Wenn er erst einmal in Gange ist, dann geht es schnell.
- Besonders in den letzten zwei Jahren ist alles schnell gegangen. Der Export ist erheblich gestiegen, berichtet Bo, der aus Wettbewerbsgründen jedoch nicht sagen will, wie viele Gokarts jedes Jahr geliefert werden.
- Du kannst schreiben, dass wir der größte Kunde in Dänemark bei Honda Motor sind, sagt Bo, während wir ins Lager gehen. Hier stehen in der einen Hälfte des Raums 10 Paletten mit grobgenoppten Reifen
- Die brauchen wir im Laufe von 2 Wochen, erklärt Bo, der auch berichtet, dass BOCART Europas größter Produzent von Gokarts ist.

Kinderspielzeug
Er berichtet weiterhin:
- Ganz wichtig für den Erfolg ist Folgendes: kompetente und engagierte Mitarbeiter und eine knallharte Verkaufsarbeit. Wir sind alle stolz auf das, was wir machen. In der Montage hängen die Aufträge an einer Pinnwand. Eine Lieferung nach Deutschland, eine in die Schweiz. Dann möchte Djurs Sommerland welche haben und ein dänischer Freizeitklub ebenfalls.
- Die ausländischen Importeure verkaufen an den Endverbraucher weiter, während wir in Dänemark direkt an den Verbraucher verkaufen. Es handelt sich meistens um Privatpersonen. Es ist herrlich, ein Spielzeug herzustellen, dass Kinder und kindliche Gemüter erfreut, sagt Bo Sørensen.

Erweiterungen
Die Zukunftsperspektiven sind gut, meint Bo. Die Leute bekommen mehr Freizeit und haben mehr Geld zwischen den Fingern. BOCART hat seine Gokarts weiterentwickelt und verbessert. Die neue Serie hat z. B. eine neue Lenkung bekommen, in der alle beweglichen Teile in einem Kugellager gesammelt sind, so dass sie extrem verschleißfest ist.
Er muss auch bald eine Entscheidung über die weitere Zukunft treffen. Es wird wohl bald zu eng in Ejstrupholm. Dort bestehen keine Erweiterungsmöglichkeiten.
Entweder muss ich auf dem jetzigen Niveau bleiben und hier bleiben oder aber erweitern. Es besteht aber auch ein Potential für eine Erweiterung, sagt Europas größter Produzent von Gokarts. Die Entscheidung ist noch nicht getroffen. Aber er hat eine andere getroffen. Er will sich die Zeit nehmen, wieder wie in jungen Jahren Rennen zu fahren. Jetzt aber in Oldtimern, in einem alten Ford Escort. Aber den kann Bo Sørensen ja auch schneller machen.
poch@horsens-folkeblad.dk

 

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